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14. Oktober 2010

Pressemitteilung der Greiffenberger AG (WKN 589 730 / ISIN DE0005897300)

Greiffenberger AG baut den Unternehmensbereich Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl im Hartmetall-Bereich weiter aus

• Übernahme der Technologie und der Geschäftsaktivitäten des Spezialisten für Hartmetallbandsägeblätter MHPS Handschuh GmbH & Co. KG
• Deutlicher Ausbau der Kapazitäten in diesem Hochtechnologiebereich für außergewöhnliche industrielle Sägeanwendungen



Marktredwitz und Augsburg, 14. Oktober 2010 – Die Greiffenberger AG baut mit der Übernahme sämtlicher Vermögensgegenstände der insolventen MHPS Handschuh GmbH & Co. KG ihren Geschäftsbereich Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl weiter aus. Mit der Akquisition können vor allem die Aktivitäten bei den besonders leistungsfähigen und technologisch anspruchsvollen Hartmetallbandsägeblättern noch weiter forciert werden. Über die eigene Tochter, die J.N. Eberle & Cie. GmbH in Augsburg, ist die Greiffenberger AG bereits in diesem Spezialsegment tätig. „Wir wissen, welch großes Potenzial weltweit für Hartmetallbandsägeblätter vorhanden ist und noch weiter entstehen wird. Mit der Übernahme der Assets der MHPS Handschuh können wir jetzt unsere eigenen Kapazitäten erweitern, gewinnen zusätzlichen Marktzugang über etablierte Kundenbeziehungen und freuen uns über einen Know-how-Zugewinn.“, so Stefan Greiffenberger, Vorstand der Greiffenberger AG.

Die insolvente MHPS Handschuh war ein Hersteller von qualitativ führenden Metallbandsägeblättern für anspruchsvolle industrielle Anwendungen. Diese Aktivitäten ergänzen das Produktspektrum von Eberle in optimaler Weise. Dazu Martin Döring, Geschäftsführer von Eberle: „Wir kennen MHPS Handschuh von der technologischen und qualitativen Seite bestens und deshalb ist die Entscheidung zur Übernahme auch sehr schnell gefallen. Bereits seit langem liefern wir ihnen den Präzisionsbandstahl als Vorprodukt für die Sägeblätter. Außerdem sind wir im gleichen Markt aktiv, kennen von daher die hohe weltweite Anerkennung bei den Kunden sowie die ausgezeichnete Qualität der Produkte.“ Die Produktion soll schnellstmöglich wieder in vollem Umfang anlaufen, damit die Kunden schnell und in gewohnt hoher Qualität beliefert werden können. Die überwiegende Zahl der Produktionsmitarbeiter erhält ein Angebot zur Weiterbeschäftigung bei Eberle.

Eberle und damit der Geschäftsbereich Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl erzielte im ersten Halbjahr 2010 mit rund 258 Mitarbeitern einen Umsatz von 19,8 Mio. €. Das ist ein Plus von 51 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2009. Der operative Gewinn lag in den ersten sechs Monaten bei 2,4 Mio. €. Eberle mit einer Exportquote von 93 % war einerseits 2009 durch die weltweite Krise stark betroffen, konnte aber nun andererseits diese Umsatzdelle mit einer sehr starken Dynamik schnell hinter sich lassen. Die Greiffenberger-Gruppe sieht für Eberle weltweit ausgezeichnete Wachstumschancen. Auch vor diesem Hintergrund hatte die in Frankfurt und München an der Börse notierte Greiffenberger AG vor wenigen Wochen eine Barkapitalerhöhung durchgeführt. Jetzt konnte bereits eines der im Rahmen der Kapitalmaßnahme ausgegebenen Ziele, nämlich die Akquise-Optionen bei Metallbandsägeblättern zu nutzen, umgesetzt werden.




Über die Greiffenberger AG:
Die Greiffenberger AG mit Sitz in Marktredwitz ist eine familiengeführte Industrieholding die mit rund 930 Mitarbeitern und bei einer Exportquote von 59 % weltweit erfolgreich in technologisch anspruchsvollen Nischen dreier Wachstumsmärkte agiert:

• Antriebstechnik: Effiziente Antriebstechnik für Unternehmen, die marktführende Lösungen entwickeln,
  insbesondere Industrieanwendungen, Mobile Antriebstechnik und Erneuerbare Energien
• Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl: Höchste Qualität für anspruchsvolle industrielle Anwendungen
• Kanalsanierungstechnologie: Modernste grabenlose Technologie

Im strategischen Fokus steht die Weiterentwicklung der Branchenkompetenzen und die Forcierung der Umwelttechnologie z.B. auf den Gebieten Windkraft, Biomasseheizungen und Kanalsanierungstechnologie. Das organische Wachstum wird durch eine zunehmende Internationalisierung in Vertrieb und Beschaffung generiert und optional durch Unternehmenszukäufe ergänzt. Seit 1986 ist das Unternehmen an der Börse notiert (WKN 5897300, ISIN 0005897300, Börsenkürzel GRF).



Kontakt für Rückfragen:

Stefan Greiffenberger

 

Christina Hauptmann

Vorstand der Greiffenberger AG

 

Vorstandsassistentin

 

 

Investor Relations Manager

Eberlestraße 28

 

 

86157 Augsburg

 

 

Tel.: 0821/5212-261

 

 

Fax: 0821/5212-275

 

 

stefan.greiffenberger@greiffenberger.de

 

ir@greiffenberger.de

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