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25. August 2010

Pressemitteilung der Greiffenberger AG (WKN 589 730 / ISIN DE0005897300)


Greiffenberger AG: 1. Halbjahr 2010 mit hoher Wachstumsdynamik und Rückkehr in die Gewinnzone

• Konzernergebnis nach Steuern verbessert sich um 5,1 Mio. € auf +1,5 Mio. €
• Umsatzplus in Höhe von 32 % auf 64,1 Mio. €, deutlich überproportionale Steigerung des Auftragseingangs mit einem Plus von 55 %
• Ergebnisausblick 2010 mit einer EBITDA-Bandbreite von 12,5 bis 16,5 Mio. €




Marktredwitz und Augsburg, 25. August 2010 – Der Greiffenberger-Konzern konnte im 2. Quartal 2010 das Wachstumstempo nochmals beschleunigen und sich damit im 1. Halbjahr besser als erwartet entwickeln. Der Konzernumsatz stieg in den ersten sechs Monaten um 32 % auf 64,1 Mio. €. Der Auftragseingang legte sogar um 55 % auf 73,0 Mio. € zu und liegt damit deutlich über den Umsätzen. Der Auftragsbestand beläuft sich auf 32,6 Mio. €. Für die gute Entwicklung waren vor allem die beiden Unternehmensbereiche Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl sowie Antriebs-technik verantwortlich. Der kleinste Unternehmensbereich Kanalsanierungstechnologie war noch etwas durch die Umsatzdelle zu Jahresanfang infolge der außergewöhnlich kalten Witterung in den Wintermonaten gekennzeichnet. Konzernübergreifend war die Nachfrage aus den internationalen Märkten besonders stark. Entsprechend stieg der Exportanteil signifikant von 51 % auf 59 %.

Auch das Ergebnis des Greiffenberger-Konzerns entwickelte sich im ersten Halbjahr besser als erwartet. Das operative Bruttoergebnis (EBITDA) wuchs um 7,8 Mio. € von -1,0 Mio. € auf 6,8 Mio. €. Ähnlich positiv war die Veränderung beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), das nach einem Minus von 4,2 Mio. € in der Vorjahres-periode auf ein Plus von 3,5 Mio. € gedreht werden konnte. Auch nach Zinsen und Steuern schaffte der Greiffenberger-Konzern die Rückkehr in die Gewinnzone. Das Netto-Ergebnis lag nach sechs Monaten 2010 bei 1,5 Mio. €. In der Vorjahresperiode war es noch ein Verlust von 3,6 Mio. €. Das Ergebnis je Aktie (EPS) beträgt daher zum 30.06.2010 0,33 € (Vj. -0,81 €).

Stefan Greiffenberger, Vorstand der Greiffenberger AG: „Dass wir nach sechs Monaten auch schon „unter dem Strich“ wieder in die Gewinnzone zurückkehren konnten, hat unsere eigenen Erwartungen übertroffen. Trotz aller angebrachten Vorsicht gibt die aktuelle Geschäftsentwicklung Grund zur Zuversicht. Denn die Umsatzimpulse resultieren nicht nur aus Auf- und Nachholeffekten, es zeigt sich vor allem international auch ein echtes Marktwachstum für unsere Produkte und gleichzeitig entwickeln sich unsere neuen Produktbereiche, allen voran Windkraft und Lösungen für die Elektro-Mobilität, sehr erfreulich. Da wir 2009 nicht nur einfach Kosten gesenkt haben, sondern auch strukturell einiges optimieren konnten – beispielsweise beim Working Capital – rechne ich auch für die nächsten Quartale mit guten Ertragsmargen.“

Der Greiffenberger-Konzern prognostiziert für das Gesamtjahr 2010 einen Umsatz in der Bandbreite von 130 bis 140 Mio. €. Zum Vergleich: 2009 lag der Umsatz bei 107,2 Mio. €. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) soll auf 12,5 bis 16,5 Mio. € steigen. Im Jahr 2009 war das EBITDA auf 0,7 Mio. € gesunken.


Die Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr 2010 in den einzelnen Unternehmensbereichen:

Der Unternehmensbereich Antriebstechnik profitierte stark von den Impulsen durch neue Produkte wie Azimut-Antriebe für Windkraftanlagen. Gleichzeitig verzeichnete ABM zusätzlich eine anziehende Nachfrage aus langjährig etablierten Branchen, die teilweise als Spätzykliker erst jetzt von der allgemein anziehenden Konjunktur erfasst werden. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 33 % von 28,4 Mio. € auf 37,8 Mio. €. Der Unternehmensbereich erreichte ein operatives Ergebnis (EBIT) von 0,7 Mio. € nach -3,3 Mio. € in der Vorjahresperiode.

Im Bereich Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl zogen insbesondere die internationalen Umsätze überproportional an. Die Exportquote liegt mittlerweile bei 93 %. Die Gesamterlöse steigen im 1. Halbjahr um 51 % von 13,1 Mio. € auf 19,8 Mio. €. Ergebnisseitig konnte Eberle das EBIT von -1,4 Mio. € auf 2,4 Mio. € verbessern. Umgesetzte logistische Verbesserungen für ein Mehr an Kundennähe insbesondere in den Übersee-Märkten USA, China und anderen asiatischen Ländern zeigen bereits Wirkung und werden helfen, das weitere internationale Wachstum abzusichern.

In der Kanalsanierungstechnologie setzte sich die 2009 vom Konjunkturabschwung unbeeindruckt gebliebene stabile Geschäftsentwicklung fort. Die Zahlen des ersten Halbjahres sind allerdings noch durch die Umsatzdelle beeinträchtigt, die witterungs-bedingt in den Wintermonaten entstanden ist. Der Vorjahresumsatz von 7,2 Mio. € wurde mit nunmehr 6,6 Mio. € knapp verfehlt. Das EBIT sank von 0,9 Mio. € auf 0,5 Mio. €. Noch im laufenden Jahr ist der Umzug dieses Unternehmensbereichs an den derzeit im Bau befindlichen neuen Firmensitz geplant. Nach Umzug und Abschluss dieses Investitionsprojekts wird BKP dann über 50 % höhere Produktionskapazitäten verfügen, um so für weiteres Wachstum bestens aufgestellt zu sein.


Der Greiffenberger-Konzern im 1. Halbjahr 2010

 

1. Hj. 2010

1. Hj. 2009

 

Mio. €

Mio. €

Umsatzerlöse nach Erlösschmälerungen

64,1

48,7

davon Unternehmensbereich
       Antriebstechnik

37,8

28,4

       Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl

19,8

13,1

       Kanalsanierungstechnologie

6,6

7,2

Exportanteil (%)

59%

51%

Investitionen

1,7

3,3

Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit

6,1

3,1

EBITDA

6,8

-1,0

EBIT

3,5

-4,2

Periodenergebnis des Konzerns

1,5

-3,6

Ergebnis je Aktie (€)

0,33

-0,81


Mitarbeiter (#) zum Stichtag

928

961



Der ausführliche Halbjahresfinanzbericht 2010 steht ab sofort hier zum Abruf bereit. Druckfähiges Bildmaterial, das Firmenlogo sowie Rohfilmmaterial ist zum Download für Sie im Pressebereich auf der Unternehmenswebsite hinterlegt.




Über die Greiffenberger AG:
Die Greiffenberger AG mit Sitz in Marktredwitz ist eine familiengeführte Industrieholding die mit rund 930 Mitarbeitern und bei einer Exportquote von 59 % weltweit erfolgreich in technologisch anspruchsvollen Nischen dreier Wachstumsmärkte agiert:

• Antriebstechnik: Effiziente Antriebstechnik für Unternehmen, die marktführende Lösungen entwickeln,
  insbesondere Industrieanwendungen, Mobile Antriebstechnik und Erneuerbare Energien
• Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl: Höchste Qualität für anspruchsvolle industrielle Anwendungen
• Kanalsanierungstechnologie: Modernste grabenlose Technologie

Im strategischen Fokus steht die Weiterentwicklung der Branchenkompetenzen und die Forcierung der Umwelttechnologie z.B. auf den Gebieten Windkraft, Biomasseheizungen und Kanalsanierungstechnologie. Das organische Wachstum wird durch eine zunehmende Internationalisierung in Vertrieb und Beschaffung generiert und optional durch Unternehmenszukäufe ergänzt. Seit 1986 ist das Unternehmen an der Börse notiert (WKN 5897300, ISIN 0005897300, Börsenkürzel GRF).



Kontakt für Rückfragen:

Stefan Greiffenberger

 

Christina Hauptmann

Vorstand der Greiffenberger AG

 

Vorstandsassistentin

 

 

Investor Relations Manager

Eberlestraße 28

 

 

86157 Augsburg

 

 

Tel.: 0821/5212-261

 

 

Fax: 0821/5212-275

 

 

stefan.greiffenberger@greiffenberger.de

 

ir@greiffenberger.de

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