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03. Mai 2010

Pressemitteilung der Greiffenberger AG (WKN 589 730 / ISIN DE0005897300)


Greiffenberger-Gruppe mit deutlichem Aufschwung bei Umsatz und Auftragseingang

• Umsatz steigt im 1. Quartal 2010 um 27 %
• Unternehmensbereich Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl legt um 48 % zu
• 2010 wieder ein positives Betriebsergebnis (EBIT) geplant


Marktredwitz und Augsburg, 03. Mai 2010 – Die Greiffenberger AG konnte im 1. Quartal 2010 die bereits seit dem 2. Halbjahr 2009 feststellbare Aufwärtsentwicklung weiter fortsetzen. Der Umsatz in den ersten drei Monaten stieg um 6,0 Mio. € auf 28,6 Mio. €. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres, der stark von der konjunkturellen Krise getroffen war, lagen die Umsätze bei 22,5 Mio. €. Stefan Greiffenberger, Vorstand der Greiffenberger AG: „Mit dem Umsatzplus von 27 % sind wir sehr zufrieden, denn wir sehen eine Erholung in der Breite: Die Nachfrage nach unseren Produkten zieht sowohl in traditionellen Zielbranchen an, als auch in den sich ohnehin gut entwickelnden Märkten wie Windkraft oder Energieeffizienzanwendungen. Unser Ziel bleibt, den Umsatzrückgang 2009 möglichst zügig wieder aufzuholen.“ Auch die Auftragseingänge des 1. Quartals 2010 belegen mit 29,5 Mio. € die Aufwärtsentwicklung. Hier liegt das Plus bei 22 %. Damit konnte die Greiffenberger-Gruppe besser abschneiden als der deutsche Maschinen- und Anlagenbau mit einer 14 %-Steigerung (Quelle: VDMA). Zudem erhöhen sich die Abrufe aus dem Auftragsbestand, der per Ende März 25,2 Mio. € (Vj. 29,3 Mio. €) beträgt.

Unternehmensbereich Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl wächst um 48 %
Der Unternehmensbereich Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl konnte in den ersten drei Monaten des Jahres 2010 die deutlichste Erholung verzeichnen. Auf Basis eines stark vom Absatzeinbruch 2008/2009 geprägten Umsatzes von 5,5 Mio. € liegt das Plus bei 2,7 Mio. €. Erfreulich ist insbesondere, dass in allen Produktbereichen wieder anziehende Auftragseingänge und Umsätze zu verzeichnen sind. Der Unternehmensbereich Kanalsanierungstechnologie zeigte sich 2009 extrem krisenresistent und wuchs stabil, musste allerdings im 1. Quartal 2010 dem harten Winter Tribut zollen. Witterungsbedingt gingen die Umsätze von 2,8 Mio. € auf 2,3 Mio. € zurück. Für die Folgequartale 2010 wird jedoch mit wieder deutlich höheren Umsätzen gerechnet. In der Antriebstechnik konnte gemessen an absoluten Zahlen der größte Zuwachs erzielt werden. Der Umsatz stieg um 3,9 Mio. € oder 27 % von 14,2 Mio. € auf 18,1 Mio. €. Hier addieren sich vor allem Aufholeffekte aus 2009, z.B. im Bereich der Textilmaschinen, aber auch zusätzliche Impulse aus dem Produktionsstart der Azimut-Antriebe für die Windkraftanlagen und zukunftsweisende, wenn auch noch kleine Projekte in der Elektromobilität. Vor allem aber zeigt sich die Nachfrage in den traditionellen Zielbranchen wie Gabelstaplern deutlich stabilisiert.

Tiefere Marktdurchdringung 2010 im Fokus
Mit den Azimut-Antrieben für die Windkraft und den Hartmetallsägeblättern konnte die Greiffenberger-Gruppe 2009 in zwei strategisch wichtigen Bereichen neue Produkte entwickeln und entsprechende Produktionskapazitäten aufbauen. Gleichzeitig wurden und werden Innovationen, zum Beispiel bei energieeffizienten Antrieben, und in der Kanalsanierungstechnologie, beispielsweise bei Aushärteverfahren mit UV-LED-Technologie, fortlaufend voran getrieben und teilweise schon aktiv vermarktet. Schwerpunkt ist es deshalb 2010 die Marktdurchdringung für die neuen Produkte weltweit zu erhöhen. Gleichzeitig sollen 2010 der Umsatz und das EBITDA deutlich erhöht und ein signifikanter Cash Flow aus operativer Tätigkeit erwirtschaftet werden. Beim operativen Ergebnis (EBIT) plant der Greiffenberger-Konzern 2010 wieder positive Zahlen.


Die Kennzahlen des 1. Quartals 2010 (IFRS) im Überblick:

  31.03.2010
(3 Monate)
31.03.2009
(3 Monate)
ggü. Vorjahr
Umsatz, gesamt 28,6 22,5 +27
davon:      
Antriebstechnik
(ABM Greiffenberger, Marktredwitz; 625 Mitarbeiter)
18,1 14,2 +27
Metallbandsägeblätter & Präszisionsbandstahl
(Eberle, Augsburg; 250 Mitarbeiter)
8,2 5,5 +48
Kanalsanierungstechnologie
(BKP, Berlin; 58 Mitarbeiter)
2,3 2,8 -18
       
Auftragseingang, gesamt 29,5 24,2 +22
Auftragsbestand, gesamt 25,2 29,3 -14



Hinweis: Der Geschäftsbericht 2009 des Greiffenberger-Konzerns steht auf der Unternehmenswebsite www.greiffenberger.de im Bereich Investor Relations/Berichte zum Download zur Verfügung. Die endgültigen Zahlen und Angaben entsprechen den mit der Pressemitteilung vom 29. März 2010 veröffentlichten vorläufigen Zahlen. Druckfähiges Bildmaterial, das Firmenlogo sowie Rohfilmmaterial ist im Pressebereich zum Download hinterlegt.




Über die Greiffenberger AG:
Die Greiffenberger AG mit Sitz in Marktredwitz ist eine familiengeführte Industrieholding die mit rund 950 Mitarbeitern und bei einer Exportquote von 54 % weltweit erfolgreich in technologisch anspruchsvollen Nischen dreier Wachstumsmärkte agiert:

• Antriebstechnik: Effiziente Antriebstechnik für Unternehmen, die marktführende Lösungen entwickeln,
  insbesondere Industrieanwendungen, Mobile Antriebstechnik und Erneuerbare Energien
• Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl: Höchste Qualität für anspruchsvolle industrielle Anwendungen
• Kanalsanierungstechnologie: Modernste grabenlose Technologie

Im strategischen Fokus steht die Weiterentwicklung der Branchenkompetenzen und die Forcierung der Umwelttechnologie z.B. auf den Gebieten Windkraft, Biomasseheizungen und Kanalsanierungstechnologie. Das organische Wachstum wird durch eine zunehmende Internationalisierung in Vertrieb und Beschaffung generiert und optional durch Unternehmenszukäufe ergänzt. Seit 1986 ist das Unternehmen an der Börse notiert (WKN 5897300, ISIN 0005897300, Börsenkürzel GRF).



Kontakt für Rückfragen:

Stefan Greiffenberger

 

Christina Hauptmann

Vorstand der Greiffenberger AG

 

Vorstandsassistentin

 

 

Investor Relations Manager

Eberlestraße 28

 

 

86157 Augsburg

 

 

Tel.: 0821/5212-261

 

 

Fax: 0821/5212-275

 

 

stefan.greiffenberger@greiffenberger.de

 

ir@greiffenberger.de

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